Wie viel Geld kostet ein Hollywoodfilm?

Dass in Hollywood Millionen von US-$ fließen, wissen wir alle. Aber wie teilt sich das Geld bei einer Filmproduktion eigentlich auf? Welcher Bereich verschlingt am meisten Geld – und welche Filme hatten bis heute die höchsten Produktionskosten? Werfen wir einen Blick in die Geldbörsen des großen Filmgeschäfts.

Am Anfang einer Filmproduktion muss eine Kalkulation erstellt werden, wie hoch die Kosten in etwa ausfallen werden, denn das Produktionsstudio möchte gerne wissen, wie viel Geld es zur Verfügung stellen muss und ob es dazu überhaupt bereit ist. Sobald das grüne Licht vom Studio gegeben ist, geht es nochmal ins Detail. Jetzt müssen alle Einzelposten so genau wie möglich berechnet werden. Aber was muss man nun alles bei einer Hollywood-Produktion bedenken?

Gehälter für die Filmcrew

Niemand arbeitet umsonst. An einem Film sind hunderte Leute beteiligt, die dafür sorgen, dass nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera alles wie am Schnürchen läuft. Vom Kabelträger und Kameramann über den Maskenbildner bis hin zum Chauffeur oder Caterer bekommt jeder ein Gehalt, das in die Kalkulation eingehen muss. Will man einen Top-Produzenten beauftragen, kann dieser mehrere Millionen wert sein. Ein bekannter Regisseur verdient ebenfalls nicht wenig, sondern garantiert einen sechsstelligen Betrag. Insgesamt reden wir hier also um vielfache Millionenbeträge.

Gagen für die Schauspieler

Mit den Schauspielern bzw. deren Agenten werden die Gagen für den Film verhandelt. Zwar gibt der Screen Actors Guild Raten vor, doch manch einer verlangt vielleicht mehr für seinen Auftritt und seine Beteiligung am Film. Die Beträge können bis in die zweistellige Millionensumme gehen. Je mehr Top-Stars mitspielen sollen, desto teurer wird der Spaß. Entschieden werden muss auch, ob Stuntleute für Actionszenen nötig sind, die für ihren Einsatz natürlich ebenfalls entlohnt werden müssen.

Effekte

Je nachdem, um was für ein Genre es sich handelt, können teure Spezialeffekte nötig sein. Studios, die sich darauf spezialisiert und sich bereits einen Namen gemacht haben, lassen sich ihre Arbeit eine Menge kosten. Auch hier kann es passieren, dass mehrere Millionen US-$ notwendig sind, um die Spezialeffekte in der gewünschten Qualität geliefert zu bekommen.

Kosten für Material und Dreharbeiten

Bezahlt werden müssen auch Kostüme, Hotels, in denen die Crew unterkommt, Dreherlaubnisse für bestimmte Schauplätze oder das Material, das bei dem Dreh verwendet wird, wie z.B. ein Auto, das in die Luft fliegen soll. Diese Kulissen und Requisiten machen ebenfalls einen Großteil der Kosten aus, vor allem bei aufwendigen historischen Filmen oder Actionstreifen.

Nutzungs- und Urheberrechte

Beruht der Film auf einem Buch, muss vorher das Urheberrecht gesichert werden. Auch Nutzungsrechte von Marken, die im Film auftauchen sollen und Lizenzen kosten Geld. Manchmal kann durch „Product Placement“ auch Geld eingespart werden, wenn die Marke auf den Werbeeffekt setzt, der sich durch den Film ergibt.

Versicherungen

Es kann immer zu Unfällen kommen, weshalb für alle möglichen Fälle Versicherungen abgeschlossen werden müssen, die bei solch einem Volumen natürlich auch schnell in die Millionen gehen können!

Übrigens: Zu den teuersten Filmproduktionen bis heute gehören unter anderem „Harry Potter und der Halbblutprinz“ mit 250 Mio. US-$ und „Fluch der Karibik 3“ mit satten 300 Mio. US-$.

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